Säulenbohrmaschinen

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Ständerbohrmaschine und Säulenbohrmaschine gebraucht und geprüft ersteigern

Ständerbohrmaschinen, auch bekannt als Säulenbohrmaschinen, sind in der metallverarbeitenden Industrie unversichtbar. Diese Maschinen bieten Präzision und Stabilität beim Bohren, was sie ideal für anspruchsvolle Anwendungen macht. Bei Surplex finden Sie ein umfangreiches Angebot an gebrauchten Ständerbohrmaschinen, die sowohl für kleine Werkstätten als auch für große Industriebetriebe geeignet sind.

Was zeichnet eine Ständerbohrmaschine aus?

Eine Ständerbohrmaschine (oft synonym als Säulenbohrmaschine bezeichnet) ist das Herzstück jeder mechanischen Werkstatt, wenn es um präzise vertikale Bohrungen geht. Im Gegensatz zur Handbohrmaschine wird hier nicht die Maschine zum Werkstück geführt, sondern die Bohreinheit ist fest mit ihrem stabilen Ständer verbunden.

Dies sind die entscheidenden Merkmale, die eine Ständerbohrmaschine auszeichnen:

  • Höchste Präzision durch stabiele Führung

  • hohe Kraftübertragung z.T durch Getriebe

  • Variable Drehzahlregelung

  • flexiblel einstellbarerund stabiler Maschinentisch

  • Wiederholgenauigkeit durch Tiefenanschlag

  • Sicherheit und Ergonomie

Vorteile von Ständerbohrmaschinen

Ständerbohrmaschinen zeichnen sich durch ihre hohe Genauigkeit und Leistungsfähigkeit aus. Sie ermöglichen das Bohren von Löchern in verschiedene Materialien wie Metall, Holz und Kunststoff. Die robuste Bauweise sorgt für eine lange Lebensdauer und zuverlässigen Betrieb. Diese Maschinen sind besonders geeignet für:

  • Präzise Bohrarbeiten

  • Serienbohrungen in identischer Ausführung

  • Schwer zugängliche Bohraufgaben, die eine Maschinentisch  erfordern

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, eine gebrauchte Ständerbohrmaschine zu erwerben, die trotz ihres reduzierten Preises eine qualitativ hochwertige Leistung bietet.

Gibt es einen Unterschied zwischen Ständerbohrmaschinen und Säulenbohrmaschinen?

Obwohl die Begriffe im Werkstattalltag oft synonym verwendet werden, gibt es im präzisen Maschinenbau einen feinen, aber konstruktiven Unterschied. Dieser liegt vor allem in der Bauform des Maschinenständers und der damit verbundenen Stabilität sowie Flexibilität.

Die Säulenbohrmaschine (Die „Runde“)

Wie der Name schon sagt, besteht der Maschinenständer dieser Maschine aus einer glatten, runden Säule.

  • Flexibilität: Der größte Vorteil der runden Säule ist, dass der Bohrtisch nicht nur in der Höhe verstellt, sondern um volle 360° um die Säule geschwenkt werden kann. Das ist ideal, um auch sehr sperrige Werkstücke zu bearbeiten, die nicht direkt unter den Bohrkopf passen.

  • Fixierung: Der Tisch wird per Klemmung an der Säule befestigt. Bei sehr schweren Arbeiten besteht theoretisch die Gefahr, dass sich der Tisch unter extremem Druck minimal um die Säule verdreht.

Einsatz: Sie ist der klassische Allrounder in der Instandhaltung und im Handwerk.

Die Ständerbohrmaschine (Die „Eckige“)

Bei der Ständerbohrmaschine ist der Maschinenständer meist ein rechteckiger, massiver Ständer aus Gusseisen, der oft eine schienenartige Führung besitzt.

  • Stabilität: Durch die rechteckige Form und die Führung (oft als Schwalbenschwanzführung ausgeführt) ist diese Bauweise extrem verwindungssteif. Der Tisch kann sich nicht seitlich verdrehen.

  • Präzision: Da der Tisch fest in einer Führung läuft, bleibt die Ausrichtung zwischen Bohrspindel und Tischmitte auch bei massiver Belastung absolut konstant.

Einsatz: Diese Maschinen findet man häufig in der Serienfertigung oder im schweren Maschinenbau, wo maximale Wiederholgenauigkeit und Druckfestigkeit bei großen Bohrdurchmessern gefordert sind.

Wichtige Typen von Ständer- und Säulenbohrmaschinen

In unseren Auktionen für Bohrmaschinen finden sich im Wesentlichen drei wichtige technische Gruppen. Die Kenntnis dieser Unterschiede ist entscheidend, um genau die passende Maschine für Ihren jeweiligen industriellen Einsatzbereich zu finden:

Klassische Säulenbohrmaschinen

Diese Maschinen zeichnen sich durch eine massive Rundsäule aus.

  • Besonderheiten: Der Bohrtisch lässt sich bei diesen Modellen meist um 360° um die Säule schwenken, was das Bearbeiten von sperrigen Werkstücken erleichtert.

  • Häufige Leistungsklassen: Es finden sich oft Profi-Modelle mit Werkzeugaufnahmen wie MK3 oder MK4 (Morsekonus), was auf eine hohe Bohrleistung in Stahl (ca. 25–50 mm) hindeutet.

Top-Marken: Hier dominieren regelmäßig Premium-Hersteller wie Alzmetall (z. B. die AB-Serie) und Flott, die für ihre extreme Langlebigkeit und Präzision bekannt sind.

Industrie-Ständerbohrmaschinen

Im Gegensatz zur runden Säule besitzen diese Maschinen einen kastenförmigen, eckigen Ständer.

  • Konstruktiver Vorteil: Der rechteckige Ständer bietet eine höhere Steifigkeit und Verwindungsstabilität. Der Bohrtisch läuft hier oft in einer präzisen Schwalbenschwanzführung, wodurch ein seitliches Verdrehen unter hoher Last (z. B. beim Bohren großer Durchmesser) ausgeschlossen ist.

  • Antriebskonzepte: Hier finden sich sowohl Getriebe-Bohrmaschinen (für hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen) als auch Modelle mit Riemenantrieb (für ruhigen Lauf bei höheren Drehzahlen).

Vertretene Marken: Neben Flott finden sich hier oft Maschinen von Knuth oder Bimak.

Kompakte Tischbohrmaschinen

Für Werkstätten mit begrenztem Platz oder für die Bearbeitung kleinerer Präzisionsteile listet die Seite kompakte Varianten.

  • Einsatzgebiet: Diese Modelle werden direkt auf Werkbänke montiert. Sie haben einen kürzeren Hub und eine geringere Ausladung, bieten aber oft sehr hohe Drehzahlen für kleine Bohrerdurchmesser.

  • Marken im Fokus: Häufig vertreten sind hier Modelle von Ixion oder kompakte Flott-Maschinen.

Warum eine Säulenbohrmaschine gebraucht kaufen?

Gebrauchte Säulenbohrmaschinen bieten die Möglichkeit, hochwertige Maschinen zu einem Bruchteil des Neupreises zu erwerben. Ist der Zustand gut, steht die gebrauchte Säulenbohrmaschine einer neuen in nichts nach und stellt eine kosteneffiziente Alternative dar.

Gebrauchte Ständerbohrmaschinen in der Surplex Auktion

Surplex bietet eine vielfältige Auswahl an gebrauchten Ständerbohrmaschinen, die sowohl qualitativ hochwertig als auch kosteneffizient sind.

Unsere Auktionsplattform bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • Breite Auswahl: Verschiedene Modelle und Marken sind verfügbar

  • Kostenersparnis: Günstigere Alternativen zu neuen Maschinen

Kaufberatung für Ständerbohrmaschinen

Beim Kauf einer Ständerbohrmaschine sollte man folgende Aspekte beachten:

  • Leistung und Kapazität: Wählen Sie eine Maschine, die zu den Anforderungen Ihrer Projekte passt.

  • Zustand der Maschine: Da es sich um gebrauchte Maschinen handelt, ist der Zustand entscheidend.

  • Erweiterbarkeit und Zubehör: Überlegen Sie, ob Spezialzubehör notwendig ist.

Gebrauchte Säulenbohrmaschinen, die regelmäßig gewartet werden, bieten oftmals eine ebenso gute Leistung wie Neumaschinen, was sie zu einer wertvollen Investition macht.

Häufig gestellte Fragen

Welche Bohrleistung benötige ich für meine Werkstatt?

Die Bohrleistung gibt an, bis zu welchem Durchmesser die Maschine in Stahl bohren kann. Für den Hobbybereich reichen oft 13 mm bis 16 mm. Im professionellen Handwerk oder in der Industrie sind Maschinen mit 25 mm, 32 mm oder sogar 40 mm Bohrleistung Standard, um auch große Löcher in massives Material zu treiben.

Was ist der Unterschied zwischen einer Tisch- und einer Standbohrmaschine?

Der Unterschied zwischen einer Tisch- und einer Standbohrmaschine lässt sich am besten so beschreiben:

  • Tischbohrmaschine: Kompakt und kurz, sie wird auf eine Werkbank montiert. Ideal für kleinere Werkstücke.

  • Standbohrmaschine: Verfügt über eine lange Säule und steht direkt auf dem Boden. Sie bietet mehr Platz für große Bauteile (höherer Abstand zwischen Spindel und Fuß) und ist meist leistungsstärker.

Wie stelle ich die richtige Drehzahl ein?

Die Drehzahl hängt vom Material und dem Bohrerdurchmesser ab.

  • Faustformel: Je härter das Material und je größer der Bohrer, desto niedriger muss die Drehzahl sein.

  • Moderne Maschinen haben oft eine Tabelle auf dem Gehäuse oder eine stufenlose elektronische Regelung. Bei älteren Modellen müssen die Keilriemen im Kopf der Maschine manuell umgelegt werden.

Was bedeutet die Angabe „Ausladung“?

Die Ausladung beschreibt den Abstand zwischen der Säule und der Bohrspindel. Dieses Maß bestimmt, wie weit entfernt vom Rand man in eine große Platte bohren kann. Eine Ausladung von 200 mm bedeutet beispielsweise, dass man das Loch maximal 200 mm vom Werkstückrand entfernt platzieren kann.

Warum ist ein Maschinenschraubstock so wichtig?

Sicherheit geht vor! Ein Maschinenschraubstock fixiert das Werkstück fest auf dem Bohrtisch. Ohne Fixierung kann sich das Werkstück verhaken, herumschleudern („Karussell-Effekt“) und schwere Verletzungen an Händen und Armen verursachen.

Worauf sollte ich beim Kauf einer gebrauchten Maschine achten?

Bei Auktionen auf Surplex sollten Sie besonders auf folgende Punkte achten:

  • Spindelspiel: Wackelt die Spindel im ausgefahrenen Zustand? (Wichtig für die Präzision).

  • Geräuschentwicklung: Läuft der Motor ruhig oder mahlen die Lager?

  • Tischzustand: Hat der Tisch viele „Anbohrlöcher“ (sogenannte „Schweizer Käse“)?

  • Konus-Aufnahme: Ist die Aufnahme (meist Morsekonus MK2 oder MK3) sauber und unbeschädigt?

Was ist ein Morsekonus (MK)?

Der Morsekonus ist eine genormte Form für die Werkzeugaufnahme. Er ermöglicht es, Bohrfutter oder große Bohrer direkt in die Spindel einzusetzen. Die Verbindung ist selbsthemmend und sorgt für einen extrem festen Sitz sowie hohe Rundlaufgenauigkeit.

Wie warte ich eine Ständerbohrmaschine richtig?

So warten Sie eine Ständerbohrmaschine:

  • Schmierung: Die Pinole (der ausfahrbare Teil) und die Zahnstange der Höhenverstellung sollten regelmäßig gereinigt und leicht geölt werden.

  • Riemenspannung: Bei Riemenmaschinen sollte die Spannung des Keilriemens geprüft werden, um Schlupf zu vermeiden.

  • Reinigung: Metallspäne sollten nach jedem Gebrauch entfernt werden, da sie in Kombination mit Öl die Mechanik blockieren oder Rost verursachen können.

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