Wärmebehandlung 4

Gebrauchte Härteöfen etc. für die Bearbeitung von Metallen
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NOLZEN TH 40/25/60 Härteofen
NOLZEN TH 40/25/60 Härteofen
Deutschland, 76448 Durmersheim
NOLZEN TH 40/25/60 Härteofen
Wärmebehandlung
1987 250 kg1.300 x 1.100 x 1.500 mm
NOLZEN TMH20-19-35 Härteofen
NOLZEN TMH20-19-35 Härteofen
Deutschland, 76448 Durmersheim
NOLZEN TMH20-19-35 Härteofen
Wärmebehandlung
1986 150 kg800 x 800 x 1.500 mm
JPT LCX-1000W Laser-Reiniger
JPT LCX-1000W Laser-Reiniger
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Italien, 25068 sarezzo-brescia
JPT LCX-1000W Laser-Reiniger
Schleif- & Polieranlagen
Tipp
Baujahr: unbekannt 200 kg1.200 x 800 x 1.200 mm
SOLO 501-28/32/30 Härteofen
SOLO 501-28/32/30 Härteofen
Schweiz, 2300 La Chaux-de-Fonds
SOLO 501-28/32/30 Härteofen
Weitere Wärmeverfahren
1989 350 kg900 x 600 x 1.200 mm

Für Wärmebehandlungen des Stahls stehen zahllose Industrieöfen zur Verfügung. Trockenofen, Muffelofen, Härteofen - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dabei ist das Grundprinzip einfach: Durch kontrolliertes Erwärmen sollen Stahl und andere Metalle entweder in ihrem atomaren Aufbau oder nur in ihrer Oberflächenstruktur verändert werden. Anfasen, Härten, Glühen sind Beispiele für das erste, Einsatzhärten, Aufkohlen, Nitrieren Beispiele für das zweite Verfahren. Maschinen und Öfen für die Wärmebehandlung finden Sie gebraucht bei Surplex. Auch das junge Baujahr von NABERTHERM und anderen Top-Herstellern.

Grundsätzlich wird eine Wärmebehandlung im Bereich der Metallbearbeitung an Werkstücken aus Stahl oder Guss durchgeführt, um an diesen bestimmte Eigenschaften zu erzielen, die für die spätere Fertigung oder den späteren Einsatz notwendig sind. Daher wird in verschiedene Verfahren der Wärmebehandlung untergliedert.

  • Wärmebehandlung kommt an Werkstücken aus Stahl oder Gusseisen zur Anwendung
  • Mittels Wärmebehandlung können die notwendigen Materialeigenschaften verändert und erreicht werden
  • Wärmebehandlung wird unterteilt in Gefügeumwandlung und Oberflächenbeeinflussung

Im Einzelnen sind dies Verfahren, die eine Gefügeumwandlung des Werkstoffes herbeiführen und Verfahren, die die Oberfläche des Werkstoffes beeinflussen.

Um diese jeweiligen Ziele zu erreichen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die als thermische Verfahren und thermochemische Verfahren bezeichnet werden.

Das Glühen, insbesondere das Weichglühen, dient der besseren Zerspanbarkeit von Materialien. Auch das Spannungsfreiglühen fällt unter diese Rubrik. Mit diesen thermischen Verfahren werden durch vorhergehende Bearbeitungsprozesse, wie dem Walzen, entstandene Spannungen im Werkstoff abgebaut. Zum Glühen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie das Weichglühen, Normalglühen, Spannungsarmglühen, Diffusionsglühen, Grobkornglühen und Rekristallisationsglühen. Diese Verfahren orientieren sich an fertigungsspezifischen Belangen. Eine thermische Wärmebehandlung wie das Randschichthärten, Härten, Vergüten und Bainitisieren ist dem Anwendungszweck zugeschrieben.

Neben dem Glühen ist ein weiteres thermisches Verfahren das Härten. Das Härten kann für das ganze Materialgefüge erfolgen oder auch nur oberflächlich eingesetzt werden, um bei Werkzeugstählen die Bruchgefahr zu minimieren. Das bedeutet, ein zäher Kern wird von einer harten Kruste umschlossen.

Die thermochemischen Verfahren gliedern sich in das

  • Einsatzhärten
  • Nitrieren
  • Borieren und
  • Aufkohlen

Nitrieren, Nitrocarburieren, Carbonitrieren und Aufkohlen sind thermochemische Verfahren, um beispielsweise den Kohlenstoffanteil in bestimmten Zonen zu erhöhen.

Schon seit Jahrtausenden sind die Eigenschaften der Wärmebehandlung von Eisen bekannt. Die effektive Nutzung ist mit der Industrialisierung immer weiter verfeinert wurden. Modernste Technologien und der Einsatz von effektiven Wärmeöfen, Härteöfen und Temperieröfen ermöglichen es, die erwünschten Materialeigenschaften in der erforderlichen Qualität zu erzielen. Programmierbare Temperatursteuerungen und Zeitsteuerungen erleichtern die Arbeit.

Im Werkzeugbau werden hochwertige Werkzeugstähle bearbeitet. Um dies zu ermöglichen, werden diese spannungsarm geglüht und dann bearbeitet. Die so in der Grundform gefertigten Werkzeuge werden je nach Anwendung vollständig oder auch nur oberflächlich gehärtet. Dann erfolgt auf Schleifmaschinen die Fertigbearbeitung. Dabei ist darauf zu achten, dass der Bearbeitungsprozess die Oberfläche nicht wieder weich glüht, was durch Kühlung oder vorsichtige Zustellung vermieden wird.

Hartmetalle werden durch Sintern hergestellt. Diese dürfen nicht mit Kühlmittel bearbeitet werden, wenn dieses nicht kontinuierlich kühlt. Ansonsten entstehen Haarrisse, denn Hartmetalle vertragen keine abrupten Temperaturschwankungen.

Eine sorgfältig durchgeführte Wärmebehandlung verbessert die technologischen Eigenschaften der Werkstoffe enorm. Schnittstempel für Stanzwerkzeuge besitzen beispielsweise einen zähen Kern und eine gehärtete Oberfläche die mehrere zehntel Millimeter tief ist.

Im Bereich der Wärmebehandlung haben sich nur wenige Firmen auf die Herstellung entsprechender Industriemaschinen konzentriert. Dies sind inbesondere MLW, NABERTHERM, ELIOG.

Dennoch finden Sie auf Surplex in regelmäßigen Abständen gebrauchte Maschinen für diesen Bereich. Diese befinden sich zumeist in gutem oder sehr gutem Zustand, wobei Ihnen umfangreiches Bild- und/ oder Videomaterial helfen soll, sich bereits im Vorfeld einen Eindruck von der jeweiligen Maschine zu verschaffen. Sollten Sie Fragen allgemeiner Art oder zu einem konkreten Angebot haben, zögern Sie nicht uns jederzeit zu kontaktieren.