SANDVIK Gebrauchttechnik

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Die Geschichte rund um SANDVIK "Coromant", wie sich das Unternehmen heute nennt, ist ein kleines Wunder, denn eigentlich wollte der Gründer Göran Fredrik Göransson 1862 nur eine kleine Stahlhütte eröffnen. Als man 1942 aber mit der Produktion von Hartmetallwerkzeugen begann, gelang dem Unternehmen der große Durchbruch. Heute fertigt SANDVIK ausschließlich Werkzeuge für die spanabhebende Bearbeitung wie Bohrer, Fräser, Reibahlen, Gewindeschneider, Drehwerkzeuge, Einstechwerkzeuge sowie passendes Zubehör.

Prinzpiell lässt sich jedes von SANDVIK produzierte Werkzeug in die vier großen Zerspanungsmethoden Drehen, Fräsen, Bohren und Reiben einteilen. Innerhalb dieser Kategorien gibt es dann weitere Unterscheidungen. Bei den SANDVIK Drehwerkzeugen sind das Außendrehen, Innendrehen, Schwerdrehen und die Multitask-Bearbeitung. Bei Letzteren handelt es sich allerdings weniger um klassische Drehwerkzeuge als um für verschiedene Zwecke zueinander passende Werkzeugsets. Ansonsten handelt es sich um konventionell aufgebaute Wende- und Schneidplattenhalter. Echte Drehmeißel, wie es sie früher gab, sind heute aufgrund der schlechten Effizienz allerdings obsolet und werden nicht mehr produziert.

Beim Fräsen gibt es die Unterscheidung nach Kantenfräsen/Schulterfräsen, Planfräsen, Highfeed-Fräsen, Konturfräsen, Nutenfräsen bzw. Abtrennen, konventionelles Fräsen, Verzahnungsfräsen und die Multi-Task-Bearbeitung, mit der gleichen Einschränkung wie bei den Drehwerkzeugen. Ein Unterschied sind allerdings die Hartmetallwerkzeuge. Diese bestehen aus Vollmaterial ohne austauschbare Schneidköpfe, können aber mit entsprechenden Mitteln selbstverständlich nachgeschliffen werden.

Auch bei den Bohrwerkzeugen findet man Wendeplattenbohrer, klassische Vollmaterialbohrer sowie eine besondere Art: Die Wechselkopfbohrer. Diese sind besonders flexibel, denn der Werkzeugkörper dient nur als Aufnahme für verschiedene Schneidköpfe. Geometrie und Größe können beträchtlich von diesem abweichen, was teilweise zu massiven Kosteneinsparungen führen kann.

Die restlichen Werkzeuge werden zwischen Aufbohrwerkzeugen zum Schruppen und Schlichten, Aufbohrwerkzeuge für weitere Anwendungen sowie Reibahlen unterschieden. Letztere sind relativ bekannt und dienen vor allem für die Herstellung feiner Passungen, Erstere werden eingesetzt, wenn es darum geht, bereits vorhande Bohrungen zu erweitern oder solche, die nicht gelungen sind, zu retten.

Während man Vollmaterialwerkzeuge aufgrund ihrer Beschaffenheit eher selten auf dem Gebrauchtmarkt findet, sind es vor allem die Wendeplatten- und Schneidplattenträger die hier häufig auftauchen. Dies liegt daran, dass sie in der Theorie unendlich oft eingesetzt werden können, denn die eigentliche Belastung liegt bei fachgerechter Anwendung nur auf den wechselbaren Schneidplatten. Im Regelfall sind Ersatzteile nicht nötig, wohl aber eine entsprechende Pflege, beispielsweise mit Werkzeugölen. Wichtig ist auch eine ordentliche Säuberung nach jeder Anwendung, denn häufig sind es Späne, die sich in Oberfläche drücken und dort punktuelle Schwachstellen erzeugen können, die schließlich zu Rissen führen.