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STEINEL SH 4 Horizontal Fräsmaschine
Ludwigsburg
0 Gebote
300 €
09.08.2017 10:20

STEINEL Bohr-und Fräsmaschinen gebraucht kaufen & verkaufen - Besser bei Surplex!

Inhaltsübersicht

Ein Unternehmen im Wandel der Zeit

Das in Schwenningen gegründete Unternehmen STEINEL existiert bereits seit 1925 und hat sich bis heute viele Male gewandelt. Zunächst war STEINEL eine reine Fabrik für Werkzeugmaschinen. Im Laufe der Zeit wurde damit begonnen, diese auch selbst zu konzipieren. Obwohl sich diese großer Beliebtheit erfreuten, fing man parallel zum Werkzeugmaschinengeschäft mit der Normalienfertigung an, welche sich alsbald zum Hauptgeschäft entwickelte.

Heute fertigt STEINEL keine Fräsmaschinen oder Bohrmaschinen mehr, sondern konzentriert sich vollends auf die Herstellung von Aktivelementen wie Säulengestellen, Führungselementen und Gasdruckfedern sowie Normalien und Werkzeugsystemen inklusive Tankplatten, Gewindeformer und Modulsysteme, die nach Kundenwünschen gefertigt werden.

STEINEL Bohrmaschinen

STEINEL fertigte Bohrmaschinen von Anbeginn der Produktionserweiterung bis zum Ende der kompletten Werkzeugmaschinen im Jahr 1999. Insgesamt gab es drei verschiedene Kategorien oder Segmente, nämlich STEINEL Tischbohrmaschinen oder Säulenbohrmaschinen, Reihenbohrmaschinen und Mehrspindelbohrmaschinen. Einige dieser Bohrmaschinen wurden unter dem Namen "Bernhard STEINEL Werkzeugmaschinen" verkauft, bei anderen hingegen wurde nur der Markenname STEINEL verwendet.

Hinter der Baureihe GT verbergen sich die einfachsten Modelle. Für diese STEINEL Maschinen brauchen die meisten wahrscheinlich keine Bedienungsanleitung, da es sich um ganz einfache Tisch- und Säulenbohrmaschinen handelt. So auch die GT 52, die aufgrund einer Zusatzfunktion auch als Gewindeschneidbohrmaschine bezeichnet wird. Dieses kompakte Gerät, das heute oft für den Modellbau eingesetzt wird, hat lediglich zwei Hebel - einen für die Geschwindigkeit und einen für den Pinolenhub. Auch bei größeren Tischbohrmaschinen sieht dies nicht anders aus, obwohl die Geschwindigkeit hier im Regelfall über Riementriebe geändert wird.

Die Baureihe BT bezeichnet Reihenbohrmaschinen wie etwa die STEINEL BT652. Hierbei handelt es sich um Säulenbohrmaschinen ähnliche Konstrukte, die statt eines über mehrere Bohraggregate verfügen, welche entweder parallel den gleichen Arbeitsschritt oder hintereinander für verschiedene Arbeitsschritte genutzt werden können. Zu diesem Zweck hat jedes Aggregat einen eigenen Motor. Reihenbohrmaschinen waren bis in die 80er-Jahre sehr beliebt, wurden aber von den Fräsmaschine fast vollständig verdrängt.

Auch Mehrspindelbohrmaschinen wurden bei STEINEL mit der Bezeichnung BT versehen. Hierbei handelt es sich um grundsätzlich andere Maschinen, da die Bohraggregate nicht über einzelne Gehäuse verfügen, sondern sich das Aggregat sowie den Maschinentisch teilen. Diese Konstruktion macht sie ideal für die Parallelbearbeitung macht. Auf Maschinen wie beispielsweise der STEINEL BS 140 konnten ganze Werkzeuge mit bis zu 12 Löchern einem Arbeitsgang versehen werden. Je nach Modell war es zudem über die Höhenverstellung möglich, Mehrschrittsysteme aufzubauen, mit beispielsweise den Arbeitsschritten Vorbohren, Aufbohren, Gewindeschneiden und Senken. Die Maschinen erlitten ein ähnliches Schicksal wie die Reihenbohrmaschinen und wurden ebenfalls fast vollständig verdrängt.

STEINEL Fräsmaschinen - Nicht ganz verloren

1999 wurde die Maschinenproduktion der STEINEL Fräsmaschinen eingestellt. Gleichzeitig wurde von ehemaligen Mitarbeitern die MÜGA Werkzeugmaschinen GmbH gegründet, die fortan für die Produktion der Fräsmaschinen, allerdings unter neuem Namen, verantwortlich ist.

Von den frühen 60ern bis in die späten 90er liefen zahlreiche Fräsmaschinen von STEINEL vom Band. Der Leistungsumfang reicht von einfachen, für die Einzelfertigung vorgesehenen Werkstattmaschinen bis zu Maschinen für die Großproduktion. STEINEL Fräsmaschinen werden eingeteilt in Horizontal- und Vertikalmaschinen, die Bezeichnungen der jeweiligen Baureihen ist entsprechend gestaltet. So wurde die für mehr als 20 Jahre gebaute Vertikalfräsmaschine als STEINEL SV 4 ("V" für Vertikal) bezeichnet, während das in Horizontalbauweise gefertigte Gegenstück den Namen STEINEL SH 4 ("H" für Horizontal) trug.

Die Produktionszeiträume waren bei beiden Baureihen ähnlich und beide Lösungen zeigten je nach Anwendungsgebiet ihre Vorteile. Horizontalmaschinen sind kompakter und können einfacher für die Parallelbearbeitung gerüstet werden, während Vertikalmaschinen aufgrund der veränderten Kraftverteilung robuster sind und somit eine höhere Spanabhebung erlauben. Obwohl die letzten Maschinen aus den 90er-Jahren stammten, haben sie das Zeitalter der CNC-Steuerung nicht mehr miterlebt. Spätere Modelle der STEINEL SV 4 und SH 4 waren zwar mit Digitalanzeigen ausgestattet, wurden aber ausschließlich per Handrad und/oder ungesteuerten Vorschüben bedient.

STEINEL Fräsmaschinen auf dem Gebrauchtmarkt

Obwohl es schon mehr als ein Jahrzehnt her ist, seit die letzte STEINEL Fräsmaschine vom Band lief, werden gerade Modelle aus den späten 90er-Jahren noch gerne auf dem Markt für Gebrauchtmaschinen angeboten. Diese kommen in vielen Werkstätten zum Einsatz, die kein hochmodernes Bearbeitungszentrum benötigen. Zusammen mit der Produktion hat müga auch die Verantwortung für bereits gekaufte Maschinen übernommen, weswegen diese nach wie vor zum Serviceangebot des Unternehmens gehören. 20.000 Ersatzteile sind dauerhaft verfügbar und sichern damit den problemlosen Betrieb der Gebrauchtmaschinen.

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